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Aufforderung an Stadt Freising:Alternative Konzepte prüfen

FDP-Stadtrat Barschdorf will Volksfest noch nicht abschreiben

FDP-Stadtrat Jens Barschdorf hat die Stadt aufgefordert, alternative Konzepte zu prüfen, um Veranstaltungen stattfinden zu lassen. "Bei der letzten Stadtratssitzung der alten Periode wurde beschlossen, dass das Volksfest in seiner geplanten Form in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden kann. Das war gerade wegen der Unsicherheit der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie die richtige Entscheidung", schreibt Barschdorf. Das Volksfest gehöre aber zu Freising. Andere Städte hätten bereits erfolgreich alternative Konzepte durchgeführt oder seien gerade in der Planung.

So sei etwa das "'Volksfest to go" in Erding ein voller Erfolg gewesen und in Rosenheim plane die Wirtschaftsförderung der Stadt gerade mit den Schaustellern einen Alternativplan für das auch dort abgesagte Herbstfest, zählt Barschdorf auf: "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir auch in Freising ein Konzept aufstellen können, das uns wenigstens ein wenig Volksfestgefühl in die Stadt bringt und bei dem auch entsprechende Hygienevorschriften eingehalten werden können."

Auch die Kulturschaffenden in Freising hätten momentan noch keine Perspektive - und auch hier seien andere Städte Freising voraus, kritisiert Barschdorf: "In Dachau findet der Musiksommer als Drive-In Veranstaltung statt und auch in Landshut wird im Messeareal eine Bühne für ähnliche Veranstaltungen aufgebaut. Meiner Meinung nach sollten wir auch in Freising prüfen, wo und ob solche Veranstaltungen stattfinden können, gerade um Künstler in unserer Region zu fördern. Hierzu sollte die Stadt von sich aus aktiv werden."

© SZ vom 29.05.2020 / vo

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