Attenkirchen:Fortsetzung des Bierfestivals mit Neuerungen

Attenkirchen: Nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr soll das Hallertauer Bierfestival 2022 wieder stattfinden (Archivbild).

Nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr soll das Hallertauer Bierfestival 2022 wieder stattfinden (Archivbild).

(Foto: Marco Einfeldt)

Nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr soll das Hallertauer Bierfestival im Jahr 2022 wieder stattfinden.

Von Peter Becker, Attenkirchen

Die Corona-Pandemie hat der Gemeinde Attenkirchen als Veranstalter des Bierfestivals einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Eigentlich findet es im Rhythmus von zwei Jahren statt. 2018 richtete es die Gemeinde zum letzten Mal aus. 2020 hätte das Bierfestival wieder stattfinden sollen. Wie alle größeren Veranstaltungen fiel es aber Corona zum Opfer und wurde abgesagt. Nächstes Jahr soll es aber nach Willen des Gemeinderats und der Veranstalter wieder so weit sein. Der Rat sprach sich in seiner vergangenen Sitzung einstimmig dafür aus, das Fest 2022 wieder stattfinden lassen und bestimmte Bernhard Nieder vom Lenkungskreis des Bierfestivals zum Ansprechpartner.

Nicht nur die verschiedenen Biersorten sollen vom 24. bis 26. Juni des kommenden Jahres im Mittelpunkt stehen. "Wie gehabt", sagt Nieder auf Nachfrage, soll die Kultur beim Festival nicht zu kurz kommen. Die Planungen für das Programm laufen. Beispielsweise soll es an allen drei Tagen eine Bühne geben, die speziell Künstlern aus Attenkirchen vorbehalten ist.

Am Festival-Freitag soll vor allem das jüngere Publikum angesprochen werden

Ganz neu ist der Versuch, am Freitag vor allem ein junges Publikum zu animieren, aufs Festival zu kommen. Das Team innerhalb der Veranstalter, das für die Zusammenstellung des künstlerischen Programms zuständig ist, schaut sich bereits nach einem geeigneten bekannteren "Act" um, wie Nieder sagt. Bis zum Herbst soll dieser feststehen und vorgestellt werden. Da trifft es sich gut, dass der Gemeinderat jetzt die Weichen gestellt hat. Mit im Team ist Andrea Nieder, Tochter von Bernhard Nieder. "Sie ist jung und weiß in etwa, welche Stilrichtung gefragt ist", sagt Eugen Altmann, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Zolling.

Bier und Handwerk haben natürlich ebenfalls wieder ihren festen Platz auf dem Festival. Für den Sonntag haben sich die Planer etwas Besonderes einfallen lassen. "Altbayrisch" soll es zugehen, verrät Nieder. Wer will, kann gestandenen Männern oder auch Frauen beim Steinheben oder Fingerhakeln zuschauen. Altmann ergänzt dazu, dass es für Frühaufsteher von sechs Uhr an so etwas wie einen "Kocherlball" geben soll. Dabei handelt es sich um eine alte traditionelle Volkstanzveranstaltung, zu der sich früher die Dienstboten in den frühen Morgenstunden trafen.

Ein neues Kassensystem erleichtert den Helfenden die Arbeit

Kein Festival ohne Neuerungen: Altmann berichtet, dass Andrea Nieder in der Gemeinderatssitzung ein neues Kassensystem vorgestellt hat, das den Helferinnen und Helfern die Arbeit sehr erleichtert. Früher sei dabei Kopfrechnen oder das Hantieren mit dem Taschenrechner gefragt gewesen, erläutert Altmann. Damit ist es nun vorbei. Traditionell findet das Bierfestival eine Woche nach den Pfingstferien statt. Die enden 2022 sehr spät, sodass die Veranstaltung mit der Sonnwendfeier der SpVgg Attenkirchen kollidiert. Nun muss diese wohl ausfallen. "Aber die SpVgg kann damit leben", sagt Altmann. Schließlich würden deren Kräfte auch für das Bierfestival gebraucht.

© SZ vom 09.07.2021/ilos
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