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Am Freisinger "Schlangenweg":Bäume fällen per Helikopter

Seit November vergangenen Jahres ist der "Schlangenweg" am Weihenstephaner Südhang teilweise gesperrt, weil hier um die 300 Eschen gefällt werden müssen. Am Montag, 1. Februar, sollen die zwischenzeitlich ruhenden Arbeiten dazu wieder aufgenommen werden, wie die TU München jetzt meldet. Zum Einsatz kommt dabei auch ein Helikopter.

Der TU obliegt die Verkehrssicherungspflicht in dem beliebten Naherholungsgebiet am Rande der Freisinger Innenstadt. Der Mitteilung zufolge haben so gut wie alle Eschen am Südhang des Weihenstephaner Bergs massive Schäden aufgrund des Eschentriebsterbens. Durch die geschädigten Triebe werden betroffene Bäume von sekundären Schadorganismen wie Pilzen befallen. Vor allem der Wurzelbefall durch den Hallimasch sorgt dafür, dass einige Bäume nicht mehr standsicher sind, wie die TU unter Berufung auf einen unabhängigen Baumpflege-Gutachter mitteilt. Weil es bei einer klassischen Fällung der Bäume - bedingt durch die Hanglage - zu Schäden an anderen zu erhaltenden Bäumen kommen könnte, habe man sich entschlossen, die Arbeiten an eine Baumpflegefirma zu vergeben. Diese führe die Arbeiten mittels Helikoptereinsatz durch.

Es sei Ziel der TUM, den Wert des Südhangs zu erhalten und zu fördern, heißt es in der Mitteilung. Wo es möglich sei, würden von den Bäumen Torsi erhalten. Totholz diene zahlreichen Tieren und Pflanzen als ideales Nist-, Entwicklungs-, Nahrungs- oder Überwinterungshabitat.

© SZ vom 26.01.2021 / vo
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