Im neuen Freisinger Kreistag sind die 70 Plätze vergeben. Gewinner bei dieser Kommunalwahl ist die AfD, die ihr Ergebnis im Vergleich zu 2020 um 4,8 auf 10,7 Prozentpunkte gesteigert hat, großer Verlierer sind die Grünen die in der Wählergunst um 4,4 Prozentpunkte auf 17,7 sanken.
Das Ergebnis der AfD folgt dem deutschlandweiten Trend, sie legte kräftig zu und wird künftig mit sieben Sitzen im Kreistag vertreten sein. Im aktuellen sind es vier. Die CSU verbesserte ihr Ergebnis im Vergleich zu 2020 um 2,3 Prozentpunkte (27,4) leicht. Statt 18 errangen bei dieser Wahl 19 Kandidaten ein Mandat. Die CSU hat damit wie bislang mehr Sitze als jede andere Partei oder Wählervereinigung im Kreistag. Die Freien Wähler dagegen verlieren 0,9 Prozentpunkte (19) und im Vergleich zur Wahl 2020 einen Sitz. Mit 13 Kreisräten sind sie aber nach der CSU die stärkste Fraktion. Die Grünen dagegen verlieren drei Sitze, statt 15 werden sie zukünftig nur noch deren zwölf innehaben. Dennoch sind sie weiterhin die drittstärkste Fraktion im Kreistag.
Die Freisinger Mitte (FSM) hat im Vergleich zu 2020 ein knappes Minus erzielt (8,6) und ist statt damals mit sieben nun noch mit sechs Kreisräten vertreten. Die SPD holte erneut fünf Sitze. Die ÖDP dagegen verliert einen Sitz, statt drei wird sie künftig nur zwei Kreisräte stellen. Bei der FDP bleibt es bei zwei Kreisräten. Die Linke holte sich drei Mandate – eins mehr als 2020. Die Wahlbeteiligung war mit 61,0 Prozent etwas höher als 2020 (58,8 Prozent).

