SZ-Adventskalender:Schwere Schicksalsschläge

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(Foto: sz)

Frau T. musste den Tod ihres Mannes und ihrer Mutter verkraften, dann erkrankte sie an Krebs. Die alleinerziehende Mutter gibt nicht auf - wie sie aber die Heizölrechnung bezahlen soll, weiß sie nicht.

Von Gudrun Regelein, Freising

Frau T. musste in den vergangenen zwei Jahren mehrere schwere Schicksalsschläge verkraften. Zuerst starb ihr Ehemann plötzlich und unerwartet. Frau T. wurde von einem Tag zum anderen alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die noch zur Schule gehen. Ein halbes Jahr später starb ihre Mutter ebenfalls sehr plötzlich. Nur wenige Wochen später erhielt die 47-Jährige dann auch noch die Diagnose einer Krebserkrankung, in der Zeit danach waren viele Operationen und verschiedene Therapien notwendig.

Frau T. musste in dieser schwierigen Zeit ihre Teilzeitbeschäftigung im Verkauf aufgeben. Sie ist auch heute noch krankgeschrieben und hofft, dass die Nebenwirkungen ihrer Behandlung endlich nachlassen. Noch immer ist ihre Motorik sehr eingeschränkt, sie fühlt sich sehr schnell erschöpft und ist nicht mehr belastbar.

Kampf mit den Behörden

Zu den tragischen Todesfällen und der eigenen schweren Erkrankung kamen noch Probleme mit den Behörden. Frau T. machte die bittere Erfahrung, dass "man in den schwersten Lebensphasen am meisten zu kämpfen hat. Man fühlt sich von manchen Behörden, die für uns da sein sollten und die wir bezahlen, buchstäblich im Stich gelassen", sagt sie enttäuscht.

Frau T. gab und gibt trotzdem nicht auf und hofft, dass es in ihrem Leben bald wieder bergauf geht. Nach und nach geht sie ihre Probleme an. So versucht sie auch, endlich die ihr zustehenden Sozialleistungen zu bekommen - teilweise bereits mit Erfolg. Derzeit bereitet der alleinerziehenden Mutter aber große Sorgen, wie sie in ihrer extrem angespannten finanziellen Situation das dringend notwendige Heizöl bezahlen soll. In den beiden vergangenen Jahren konnte sie bei ihrem geringeren Einkommen und den gleichzeitig steigenden Preisen keine Rücklagen bilden.

Der "Adventskalender für gute Werke" der Süddeutschen Zeitung möchte der alleinerziehenden Mutter in ihrer schwierigen Situation gerne helfen. Ein Geldgeschenk soll ihr ermöglichen, die Heizölrechnung zu bezahlen. Das würde Frau T. eine große Sorge nehmen - und für sie einen Lichtblick bedeuten.

So können Sie spenden

Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V. Stadtsparkasse München IBAN: DE86 7015 0000 0000 6.00700 BIC: SSKMDEMMXXX www.sz-adventskalender.de

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