Aquaplaning„120 auf der Autobahn ist bei manchen Wetterlagen schon lebensgefährlich“

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Auf regennasser Fahrbahn heißt es: runter vom Gas!
Auf regennasser Fahrbahn heißt es: runter vom Gas! Claus Schunk

Die meisten Aquaplaning-Unfälle ereignen sich nur, weil die Autofahrer zu schnell unterwegs sind. Das war auch bei der jüngsten Unfallserie auf der A95 der Fall. Was man tun kann, wenn es tatsächlich passiert, weiß Timo Oklmann, Fahrschulleiter der Deula Bayern.

Interview von Kerstin Vogel, Freising/München

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Für die Verkehrspolizei Weilheim ist es schon fast Routine: Wenn der Wetterbericht Dauerregen ankündigt, wird ein zusätzlicher Streifenwagen an die Autobahn im Forstenrieder Park verlegt. Sechs oder sieben Aquaplaning-Unfälle haben sich auf der A95 zwischen München und Münsing allein am vergangenen Wochenende ereignet. Doch es ist nicht der Fahrbahnbelag, es sind in den meisten Fällen auch keine abgefahrenen Reifen, die zu dieser Häufung führen. Es sind nach den Erkenntnissen der Polizei überwiegend einheimische Autofahrer, die bei kritischen Wetterlagen immer noch zu schnell fahren. Auch Timo Oklmann rät dringend dazu, die Geschwindigkeit bei Regen anzupassen. Der Fahrschulleiter des Berufsbildungszentrums Deula Bayern in Freising hat nicht nur Erklärungen für das Phänomen Aquaplaning, sondern auch ein paar Tipps für das richtige Verhalten parat, wenn es denn trotz aller Vorsicht doch einmal passiert.

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