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Freimann:Hafen und Anker

Wie die meisten Kultur-Institutionen steht auch die Mohr-Villa vor einer erneuten Schließung. "Gleichzeitig sehen wir es als unsere Aufgabe, Hafen und Anker für Menschen zu sein, denen die Corona-Krise stark zu schaffen macht", teilt Julia Schmitt-Thiel für das Mohr-Villa-Team mit. Man werde sich also bemühen, "in sorgfältiger Abwägung, mit bewährten Hygiene-Konzepten und in Absprache mit dem Kreisverwaltungsreferat, einzelne Angebote auch bis zum Jahresende aufrechtzuerhalten". Um da zu sein für gefährdete Gruppen, "die bei uns Abstand von der täglichen Isolation suchen". Zudem hoffe man, dass auch Park und Garten der Villa offen bleiben dürfen, "für alle zum Durchschnaufen und Krafttanken". Allerdings stehe das gesamte November-Programm noch unter Vorbehalt. Teile wie beispielsweise die anstehende Schau über den Freimanner Künstler Hans Schwegerle (1882-1950) würden, so Julia Schmitt-Thiel, eventuell virtuell stattfinden können. Alle aktuellen Informationen gibt es zeitnah auf der Website unter www.mohr-villa.de oder am Telefon unter 324 32 64.

© SZ vom 31.10.2020 / czg
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