Literaturgeschichte:Warum Kafka in München oft schlechte Laune hatte

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In München hatte Franz Kafka (1883-1924) öfter mal schlechte Laune. Er hatte seine Gründe. (Foto: dpa)

Zwischen "Wuth" und "Mißerfolg": Auch wenn der Schriftsteller Franz Kafka die Stadt München nur wenige Male besuchte, haben die Aufenthalte doch Spuren in seinem Leben und Werk hinterlassen. Eine verquere Geschichte in vier Kapiteln.

Von Antje Weber

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft oft eine bedrückende Lücke. Das musste einst auch Franz Kafka in Hinblick auf München erfahren. Anfangs erschien ihm die Kunst- und Literaturstadt so attraktiv, dass er sie 1902 gar als zweiten Studienort wählen wollte. Doch das heimatliche Prag ließ ihn nicht los: "Dieses Mütterchen hat Krallen", klagte Kafka. Dass München ebenfalls scharfe Krallen ausfahren kann, musste er dann allerdings auch erkennen.

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