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Fotografie:Zeitreise durch Bayern

Isarwehr bei Straßlach-Dingharting 1959.

(Foto: Bayerische Staatsbibliothek / Bildarchiv)

München galt einst als Zentrum für Fotografie. Die Bayerische Staatsbibliothek zeigt unter dem Titel "München. Schau her!" historische Aufnahmen.

München war neben Paris und London das wichtigste Zentrum für die Fotografie im 19. Jahrhundert. So kommt es auch, dass mehr als 17 Millionen Fotografien im Archiv der Bayerischen Staatsbibliothek lagern. Zumindest einen kleinen Einblick in diese umfangreiche Sammlung bekommt man dort von Freitag, 6. März, bis Sonntag, 21. Juni zu sehen.

Etwa 250 historische Fotografien von Mitte des 19. Jahrhunderts an bis in die Siebzigerjahre zeigt die Ausstellung "München. Schau her!". Es ist eine Zeitreise durch die Stadtgeschichte, die mit Aufnahmen der Hoffotografen und aus dem berühmten Fotoatelier Elvira beginnt. Gut dokumentiert sind die Jahre zwischen 1914 und 1945 sowie die Nachkriegsjahre, auch Bilder von Heinrich Hoffmann, dem persönlichen Fotografen Adolf Hitlers, werden ausgestellt.

Natürlich dürfen in einer historischen Münchenschau die Berge, das Brauchtum nicht fehlen: besonders interessant sind frühe Aufnahmen der Besteigung der Zugspitze, dem Münchner Fasching, den Studentenprotesten oder den Olympischen Spielen.

München. Schau her!, Fr., 6. März, bis 21. Juni, So.-Fr., 11- 18 Uhr, Bayerische Staatsbibliothek, Ludwigstraße 16, Eintritt frei

© SZ vom 05.03.2020
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