Süddeutsche Zeitung

Fotoalbum:Lauraine

Zwanzig Jahre nach ihrem ersten Musikunterricht verwirklicht sich Laura Glauber als Frontfrau ihrer eigenen Band

Von Laura Wiedemann

Sie sind von Münchens Bühnen nicht mehr wegzudenken. Aber wie haben die Musiker und Musikerinnen eigentlich angefangen? Für die Junge-Leute-Seite haben Künstler in ihrem Fotoalbum geblättert. Heute:

Lauraine.

Geige, Klavier, Akkordeon und Gitarre. Laura Glauber, 26, hat bereits mit fünf Jahren zum ersten Mal Musikunterricht besucht. Naheliegend, denn ihre Mutter ist Musiklehrerin. "Am liebsten habe ich aber immer SingStar gespielt", sagt sie, "und irgendwann habe ich dann mit Gesangsunterricht begonnen." Da war Laura 16 Jahre alt. Schon damals riet ihre Lehrerin ihr dazu, später an die Musikhochschule zu gehen. Heute, zehn Jahre später, ist Laura tatsächlich dort gelandet. Studiert Jazz-Gesang und Klavier. Ein Weg, der für sie nicht selbstverständlich war, sagt Laura: "Ich wusste, dass Musik Beruf sein kann, trotzdem fand ich es lange unpassend für mich, vorne zu stehen." Das Selbstbewusstsein dafür musste sie sich erst erarbeiten. Als sie mit 16 ihr erstes Solo im Chor sang, brach sie danach vor Überwältigung in Tränen aus. Später spielte sie mit ihrer Band Disco Baby vor allem auf Hochzeiten, auch heute macht sie das noch gerne. 2020 startete sie ihr eigenes Bandprojekt. Als Frontfrau bei Lauraine kann sie sich verwirklichen: "Es ist ein besonderes Gefühl, etwas so Persönliches in die Welt zu schicken."

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Quelle:
SZ vom 11.01.2021
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