Auf dem Gelände des Bads Forstenrieder Park soll es in Zukunft wieder ein Schwimmbad geben. Das entschied der Aufsichtsrat der Stadtwerke München (SWM) in seiner Sitzung am Donnerstag. Demnach sollen die Stadtwerke die Planungen für einen Neubau an der Stelle des sogenannten „Stäblibades“ vorantreiben, wie es in einer Mitteilung hieß. In der wird Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit den Worten zitiert, er „begrüße diesen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge im Münchner Südwesten ausdrücklich“.
Das 1976 gebaute Hallenbad an der Stäblistraße war im Frühjahr geschlossen worden, weil es trotz aller Instandhaltungsmaßnahmen zuletzt erhebliche bauliche und technische Mängel aufwies. Seitdem herrschte bei den Menschen im Münchner Süden Unsicherheit, was die Stadtwerke mit dem Gelände vorhaben. „Das Bekenntnis von SWM und Stadtspitze zu einem Neubau war überfällig“, sagte die CSU-Stadträtin Veronika Mirlach, die sich für ein neues Schwimmbad engagiert hatte: „Wir freuen uns, dass sich der Einsatz gelohnt hat.“

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Ähnlich äußerte sich Mona Fuchs, die Fraktionsvorsitzende von Grünen/Rosa Liste/Volt im Stadtrat. Seit es das Stäblibad nicht mehr gebe, fehlten Möglichkeiten zum Plantschen und Schwimmen in Forstenried, sagte sie: „Dass im zukünftigen Schwimmbad viel Raum vor allem für Kinder und Familien vorgesehen ist, finden wir genau richtig.“
Geplant ist laut der SWM-Mitteilung ein Hallenbad mit Schwimmer-, Nichtschwimmer- sowie Kinderplanschbecken; dazu sollen eine Saunalandschaft, eine Rutsche und ein Außenbecken kommen. Die bei den SWM für die Bäder zuständige Geschäftsführerin Gabriele Jahn freute sich, dass der Aufsichtsrat das Vorhaben abgesegnet habe: „Unsere Vorplanungen zum Neubau des Bades sind abgeschlossen.“ Der Abbruch des baufälligen Gebäudes beginnt ab Mitte 2026 und soll bis Sommer 2027 abgeschlossen sein. Bei den Stadtwerken geht man von Kosten in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags für den Neubau aus.

