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Forstenried:Das bisschen Grün lässt auf sich warten

An ein Versprechen des städtischen Baureferats, das bis heute nicht eingelöst worden ist, hat Rosmarie Rampp (CSU) in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln erinnert. Zur Weihnachtszeit 2018 hatte die Behörde veranlasst, den Platz vor dem Forstbetrieb München an der Forstenrieder Allee mit Betonpollern abzuriegeln, um "widerrechtliches Parken" zu unterbinden und freie Bahn für Reinigungs- und Winterdienste zu schaffen. Nach Protesten der Bevölkerung sagte die Kommunalbehörde zu, die hässlichen Blockaden wieder zu entfernen und das betreffende Areal in eine parkartige Grünfläche mit Ruhebänken zu verwandeln. Aus dem zweiten Teil der Zusage ist bis heute nichts geworden. Vielmehr stellt sich die Situation so dar, dass der einstige Parkplatz zur Brachfläche mutierte, umgeben von rot-weißen Absperrbändern. "Für viele Leute ist der Zustand schlimmer denn je", monierte Rampp. Vom Baureferat soll inzwischen immerhin eine Zusage vorliegen, die Kultivierung des einstigen Parkplatzes noch in diesem Herbst in Angriff zu nehmen.

© SZ vom 22.08.2020 / wol

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