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Förderung für Schülerinnen:Das Mathe-Klischee

Eltern schicken ihre Töchter oft auf Mädchenschulen wie das Max-Josef-Stift, um ihnen die Angst vor den Naturwissenschaften zu nehmen.

(Foto: Robert Haas)

Junge Frauen unterschätzen oft ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten. Mädchengymnasien wie das Max-Josef-Stift wollen die Schülerinnen gezielt fördern

Ein missmutiges Raunen geht durch den Raum, als die Klasse 7d erfährt, dass es heute um Mathe gehen soll, genauer gesagt um lange, komplizierte Gleichungen. Kein Wunder, denn nur drei von den 20 Schülerinnen des Mädchengymnasiums Max-Josef-Stift glauben, in diesem Fach gut zu sein. Mathelehrer Johannes Mühle wundert sich über die Selbsteinschätzung seiner Schülerinnen. "Das sind schon mehr", sagt er. Die Mädchen vom Max-Josef-Stift sind allerdings keine Ausnahme: Der aktuellen OECD-Studie "The ABC of Gender Equality in Education" zufolge schätzen junge Frauen ihre Leistungen in Mathe oft grundsätzlich schlechter ein als Jungen. Selbst wenn sie ebenso gute Leistungen erbringen.

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