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Förderpreise:Vier Mal 6000 Euro an Münchner Musiker

Vielseitigkeit ist Trumpf bei den Förderpreisen Musik der Stadt München, die der Kulturausschuss auf Empfehlung einer Jury an vier Projekte vergeben hat. 6000 Euro gibt es alle zwei Jahre für "künstlerisch herausragende Leistungen beziehungsweise ungewöhnliche künstlerische Positionen in allen Stilrichtungen der zeitgenössischen Musik (Komposition, Arrangement, Interpretation)", diesmal geht das Geld an Umme Block, Andrea Hermenau, Leonard Kuhn und Klaus-Peter Werani. Werani ist Bratscher im Symphonieorchester des BR, tritt aber auch als Interpret und Komponist in vielen Ensembles der Neuen Musik in Erscheinung. Das macht ihn für die Jury zu einer Schlüsselfigur dieser Szene. Andrea Hermenau setzt ihr "mal zartes, mal überraschend sperriges Klavierspiel" und ihre variable Stimme in diversen Jazz-Formationen ein. Im viel gepriesenen Duo Umme Block experimentieren Leoni Klinger und Klara Rebers mit analogen Synthesizern, Beatmaschinen, Gesang und Gitarre - auch in vielen Kollaborationen der Münchner Pop-Welt. Und der Gitarrist Leonhard Kuhn treibt nicht nur das Le Café Bleu und die Monika Roscher Bigband an, sondern mischt mit smarten Arrangements für die Jazzrausch Bigband auch die Techno-Clubs auf.

© SZ vom 16.04.2021 / zir
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