FlugzeugunglückIdentität der Toten bei Absturz in Österreich klar

Die Feuerwehr löscht am Samstag einen Brand nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe von Wald im Pinzgau. Vier Deutsche kamen bei dem Unglück ums Leben.
Die Feuerwehr löscht am Samstag einen Brand nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe von Wald im Pinzgau. Vier Deutsche kamen bei dem Unglück ums Leben. Bernhard Gratz/Bezirkshauptmann

Sie starteten bei München und wollten wohl zu den Krimmler Wasserfällen. Bei einem Rundflug sind vier Menschen gestorben, jetzt steht ihre Identität fest. Die Unglücksursache ist noch unklar.

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Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Österreich steht die Identität der vier Opfer fest. Laut Polizei starben ein 70-jähriger Mann aus dem oberbayerischen Landkreis Ebersberg sowie sein 33-jähriger Sohn und dessen gleichaltrige Freundin, die beide in Regensburg lebten. Außerdem wurde bei dem Absturz der 59 Jahre alte Pilot aus dem oberbayerischen Markt Schwaben getötet.

Das einmotorige Flugzeug war am Samstag in Oberschleißheim bei München zu einem Rundflug über die Alpen gestartet. Es stürzte aus noch unbekannter Ursache in der Nähe der Krimmler Wasserfälle, die offenbar ein Ziel des Rundflugs waren, in unwegsames Gelände und fing Feuer. Die Wasserfälle haben eine Fallhöhe von 380 Metern und gelten als besonders beeindruckendes Naturschauspiel.

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 70 Einsatzkräften am Unglücksort. Neben dem Löschen des Wracks und des umgebenden Gehölzes sei es auch darum gegangen, eine etwaige Sprengladung an Bord vor der Bergung der Opfer zu entschärfen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Das Flugzeugwrack wurde laut Polizei nahezu vollständig durch den Brand zerstört. Die Staatsanwaltschaft Salzburg habe die Obduktion aller Verunglückten, die Sicherstellung des Wracks sowie die Zuziehung eines Sachverständigen angeordnet, hieß es.

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