Es wird schlagartig ruhig, als Peter Dörnach vor dem olivgrün-grauen Flugzeug steht und sagt: „Diese Maschine bin ich geflogen.“ Es ist, als ob die Schweizer Schüler aus dem Leistungskurs Physik gerade einen Espresso bekommen hätten. Alle Augen schauen wach auf den großen, schlanken Mann mit den grauen Haaren, der sie davor schon anderthalb Stunden durch das Museum der Flugwerft in Schleißheim gelotst hat. Vorbei an Otto Lilienthals ersten Flugapparaten, an einem Lockheed Starfighter, an Hubschraubern wie dem Sikorsky H-34 und dem Mehrzweckkampfflugzug Tornado. Plötzlich wird den Teenagern klar, wen sie da vor sich haben: einen echten Transall-Piloten.
Ein Pilot und seine MaschineHydrauliköl und Männerschweiß
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30 Jahre flog Peter Dörnach mit der „Transall“-Militärmaschine in Krisengebiete. Heute fasziniert er Schulklassen mit seinen Erlebnissen. Über Sinkflüge in Sarajevo, Rettungseinsätze in Afghanistan und eine besondere blaue Klappe.
Von Sabine Buchwald
