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Eingeschränkter Betrieb:Flughafen-Beschäftigte machen Kurzarbeit

Wie bereits für ihre Tochtergesellschaften Eurotrade, Allresto und CAP führt die Flughafengesellschaft FMG nun auch für den gesamten Betriebsbereich der FMG und die Abfertigungstochter Aeroground Kurzarbeit ein. Damit reagiert der Flughafen auf die massiven Verkehrsrückgänge und Ertragsverluste durch die Corona-Krise. Die Kurzarbeit betrifft mehrere Tausend Mitarbeiter. "Wir können heute noch nicht abschätzen, wann sich der Luftverkehr wieder regenerieren wird", erklärt Flughafenchef Jost Lammers. "Die Kurzarbeit wird uns aber dabei helfen, den Schaden für das Unternehmen und die Mitarbeiter zu begrenzen." Seitens des Arbeitgebers wird das gesetzliche Kurzarbeitergeld der Beschäftigten, abhängig vom jeweiligen Unternehmen, auf bis zu 90 Prozent des Nettogehalts aufgestockt. Mitarbeiter aus unteren und mittleren Lohngruppen sollen dabei eine höhere Aufstockung bekommen als besser verdienende Kollegen.

© SZ vom 03.04.2020 / schub

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