Protestaktion zu Ferienbeginn:"Letzte Generation" stört den Flugbetrieb in München - Scharfe Kritik aus der Politik

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Polizei-Einsatz am frühen Samstagmorgen: Einsatzkräfte umringen auf einer Zufahrt für Start- und Landebahnen am Flughafen Klimaaktivisten, die sich dort festgeklebt haben. (Foto: Leonhard Simon)

Klimaaktivisten kleben sich am frühen Samstagmorgen auf dem Airport-Gelände fest. Rund 60 Abflüge werden annulliert, ankommende Maschinen teils umgeleitet. Erste Forderungen nach höheren Strafen werden laut.

Von Isabel Bernstein und Joachim Mölter

Klimaaktivisten der sogenannten "Letzten Generation" haben zu Beginn der Pfingstferien in Bayern am Samstagmorgen den Flugverkehr am Münchner Flughafen gestört. In der Morgendämmerung hätten insgesamt acht Mitglieder der Gruppe versucht, auf das Gelände des Flughafens "Franz Josef Strauß" einzudringen. Sechs Aktivisten sei es gelungen, zwei hätten gleich nach dem Durchschneiden des Zauns festgenommen werden können, die anderen später, sagte ein Sprecher der Bundespolizei der SZ. Ein Sprecher des Flughafens bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am frühen Morgen: "Der Flughafen ist geschlossen aus Sicherheitsgründen, weil sich Klimaaktivisten auf den Rollbahnen festgeklebt haben."

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