Flughafen-Blockade in München:Der dümmstmögliche Zeitpunkt für diesen Protest

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"Problem ist die Regierung - nicht unser Urlaub" stand auf einem Banner, das die Klimaaktivisten auf der Startbahn entrollten. Vielen Passagieren dürfte das wie Hohn vorgekommen sein. (Foto: Leonhard Simon)

Warum man die Ziele der "Letzten Generation" gut und ihr Flughafen-Gerenne in München trotzdem dämlich finden kann.

Kommentar von René Hofmann

Die Ziele derjenigen, die sich selbst als "Letzte Generation" bezeichnen, sind nachvollziehbar: Angesichts des menschengemachten Klimawandels wollen sie mit allen Mitteln darauf aufmerksam machen, wo heute immer noch im großen Stil fossile Brennstoffe verfeuert werden. An Flughäfen zum Beispiel. Der Anteil des Fliegens an der Erderwärmung ist beträchtlich, die "Letzte Generation" spricht mit Blick auf Deutschland von zehn Prozent.

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Reaktionen von Fluggästen
:"Dann greifen sie halt jetzt zu drastischeren Mitteln"

Weil Klimaaktivisten auf das Gelände des Münchner Flughafens eindringen, können viele Reisende erst später in den Urlaub starten. Viele äußern Verständnis für den Protest - obwohl sie teils Stunden warten müssen.

Von Joachim Mölter

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