Münchner FlughafenAbschiebeterminal soll mehr Rückführungen ermöglichen als bisher bekannt

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Abschiebeflüge verlangen besondere Vorkehrungen – etwa Polizeibegleitung, wie hier auf einem Flug von Leipzig nach Kabul.
Abschiebeflüge verlangen besondere Vorkehrungen – etwa Polizeibegleitung, wie hier auf einem Flug von Leipzig nach Kabul. Michael Kappeler/dpa

Bislang hatten Medien über eine tägliche Kapazität von bis zu 100 Menschen berichtet. Was tatsächlich geplant ist, bringt eine parlamentarische Anfrage der Grünen ans Licht.

Von Anna Hoben und Johann Osel

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Die geplanten Kapazitäten des neuen Abschiebeterminals, dessen Bau am Flughafen München vorgesehen ist, sind noch weitaus größer als bislang öffentlich angenommen. Mit dem Gebäude für die Rückführung von Asylbewerbern sollen „bei maximaler Auslastung“ täglich eine parallele Abfertigung von zwei Charterflügen für Sammelabschiebungen sowie bis zu 100 Einzelrückführungen auf Linienflügen ermöglicht werden. Dieses Konzept soll „auch bei steigenden Rückführungsbedarfen eine sofortige Umsetzung der Maßnahmen“ ermöglichen.

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