Jeden Tag mehr als zwölf Stunden

Auch Julia Bartl, 25, hilft. "Ich bin eigentlich BWL-Studentin und habe Zeit", sagt sie. Erst habe ihre Schwester direkt am Bahnhof mitgeholfen, und seit Donnerstag sei nun auch sie selbst dabei und habe jeden Tag über zwölf Stunden gearbeitet. Die Schicksale von Familien, die sich auf der Flucht verloren haben, nehmen sie besonders mit. Aber es gebe auch schöne Momente: "Ich habe einen Bus zur Messe begleitet. Erst waren alle etwas skeptisch, aber dann gab es schnell Vertrauen. Am Ende haben die Flüchtlinge mir ihre Lieblingslieder vorgesungen, die Stimmung im Bus war sehr gut."

Bild: dpa 7. September 2015, 15:262015-09-07 15:26:51 © SZ.de/dpa/sim