Flüchtlinge in MünchenSechs Ehrenamtliche und wie sie helfen

Sie übersetzen, sortieren Spenden, hören zu: Sechs Menschen erzählen, warum die Flüchtlinge in München sie zu Tränen rühren.

Lieber anpacken als spenden

Tatjana Kuss, 51, eigentlich Sekretärin, arbeitete am Sonntag in der Akutbetreuungsstelle am Luisengymnasium mit, in dem die drei Turnhallen als Notquartier genutzt werden. Kuss ist seit 33 Jahren bei den Maltesern aktiv. "Ich bin jemand, der lieber vor Ort mit anpackt, als einfach nur Geld zu spenden oder irgendwas in dieser Richtung", sagt sie. "Bei diesem Einsatz waren für mich die großen Augen am schönsten, wenn wir mit ein bisschen Freundlichkeit auf die Menschen zugegangen sind. Man sah daran, dass sie das leider nicht mehr als selbstverständlich ansahen."

Bild: dpa 7. September 2015, 15:262015-09-07 15:26:51 © SZ.de/dpa/sim