Floßkanal:Surfer und Kajakfahrer müssen sich gedulden

Kajakfahrer und Surfer, die gerne am Floßkanal im Münchner Süden trainieren, müssen voraussichtlich länger darauf warten, bis dort vor allem abends wieder ausreichend Wasser für alle Sportler fließt. Nun soll mithilfe einer bereits Ende 2012 beschlossenen Machbarkeitsstudie herausgefunden werden, wie das Zusammenspiel zwischen der nötigen Wassermenge für eine surfbare Welle, einem sicheren Landen der Isarflöße, der Sicherheit für Badegäste in Maria Einsiedel sowie die Wasserentnahme durch die Stadtwerke in Einklang gebracht werden kann. Denn einerseits wollen die Stadtwerke genügend Wasser zur Stromerzeugung abzweigen, andererseits können Wassersportler mit zu wenig Wasser im Kanal nichts anfangen. In die Studie, die im Herbst vom Stadtrat in Auftrag gegeben werden soll, können die Untersuchungen der vergangenen Jahre einfließen. So konstruierten die Münchner Surfer mit einem Ingenieurbüro vor zwei Jahren einen Einbau, der die zeitweise verschwundene Welle wieder aufbaute. Die Studie soll an einem physikalischen Großmodell anstatt an einem Rechner erstellt werden, teilt das Umweltreferat mit.

© SZ vom 18.07.2017 / anl
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