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Flashmob-Aufruf in der "Lindenstraße":Gähnende Leere am Zoo

Ein Flashmob am Donnerstag um 18 Uhr an allen Gebäuden mit der Adresse "Lindenstraße 3" - dazu hatte Caro aus der TV-Serie "Lindenstraße" aufgerufen. Die Polizei befürchtete, auch in der Realität könnte es Flashmobs geben. Doch dann kam alles anders.

Nach dem fiktiven Aufruf zu einem Flashmob in der ARD-Serie "Lindenstraße" ist die befürchtete Menschenansammlung in München ausgefallen.

Lindenstraße, Geißendörfer

Alles noch mal gut gegangen: Dem Flashmob-Aufruf in der TV-Serie "Lindenstraße" (auf dem Foto: Produzent Hans W. Geißendörfer) ist - zumindest in München - niemand gefolgt.

(Foto: dpa/picture-alliance)

Bis auf zwei Polizeistreifen hatte niemand in der Lindenstraße nahe dem Münchner Tierpark Hellabrunn vorbeigeschaut. Auch in der gleichnamigen Straße im Münchner Vorort Grünwald habe es keinen Flashmob gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

Die Serienfigur Caro hatte in der letzten Folge dazu aufgerufen, am Donnerstag um 18:00 Uhr vor allen Häusern in Deutschland mit der Adresse "Lindenstraße 3" einen Flashmob gegen den Klimawandel abzuhalten.

Die Polizei hatte hernach befürchtet, dass sich Fans der Serie tatsächlich dazu verabreden. "Lindenstraßen"-Sprecher Wolfram Lotze stellte klar, dass es keinen realen Aufruf zum Flashmob vonseiten der Produktionsfirma gegeben habe.

© Süddeutsche.de/dapd/tob

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