Gomorrah

Der Erfolg von "Breaking Bad" und Co. beweist: Serien sind durchaus ernstzunehmen. Deshalb widmet sich auch das Filmfest München dem Phänomen. Dass sich Mafia-Stories gut für das Serien-Format eignen, haben bereits die "Sopranos" gezeigt. Regisseur Stefano Sollima schaut mit seiner neuen Serie "Gomorrah" hinter die Kulissen der Camorra in Neapel. In München werden die ersten beiden Folgen der ersten Staffel in der Reihe Special Screenings zu sehen sein. Die Serie basiert auf dem Bestseller "Gomorrha", mit dem Roberto Saviano 2006 die Praktiken des organisierten Verbrechens in Italien öffentlich gemacht hat. Eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit, denn die Camorra hat den Süden Italiens fest im Griff. Sollima zielt mit seiner aktiongeladenen Serie auf Unterhaltung ab. Womöglich ist das ein Weg, um bei den Zuschauern ein Bewusstsein für die Dramatik der realen Situation in Italien zu schaffen.

29.06.2014, 20 Uhr, HFF AudimaxX

Bild: Filmfest München/ oh 17. Juni 2014, 08:252014-06-17 08:25:27 © SZ.de/amm/tba