Nun ist es bald doch so weit, fürchten manche, dass der Deutsche Filmball nach Berlin zieht. Immerhin lebt der neue Gastgeber in der Bundeshauptstadt. Doch Alfred Holighaus, Chef der Spitzenorganisation Deutscher Film, hat ein Bekenntnis zu München abgegeben, ehe er am Samstag für knapp tausend Gäste den 43. Filmball im Bayerischen Hof eröffnete. Man posierte erst, wie etwa Michaela May, speiste dann, tanzte und trank. Nichts wirklich Besonderes, könnte man sagen, so einen Ball kann man überall feiern. "Es ist einfach eine Party", sagte Constantin-Chef Martin Moszkowicz. Und ein Zeichen: Hier an der Isar, wo ein Drittel aller deutschen Filmproduktionen entsteht, und Firmen wie Constantin, Disney, Paramount oder die Bavaria Studios sitzen, feiert man seit Jahrzehnten diesen Ball. Er ist eine weithin sichtbare Marke für den Filmstandort. Außerdem, sagt Moszkowicz mit einem Lächeln, "in keiner anderen Stadt gibt es so wunderschöne Menschen wie hier, also muss man den Ball hier feiern". (zum Artikel: Filmball ab!) Foto: Robert Haas