Filmgespräch:Ein Star, den kaum jemand kennt

Filmgespräch: Aufgrund ihrer privilegierten Herkunft konnte Dora Pejačević (1885-1923) ihr Talent früh entfalten, sie studierte in Dresden und München.

Aufgrund ihrer privilegierten Herkunft konnte Dora Pejačević (1885-1923) ihr Talent früh entfalten, sie studierte in Dresden und München.

(Foto: tvbmedia productions)

"Dora - Flucht in die Musik" erinnert an die Komponistin Dora Pejačević. Die Macher des Dokumentarfilms kommen ins Theatiner Kino.

Vor 100 Jahren starb Dora Pejačević. In ihrer kroatischen Heimat gilt die Komponistin als Star, im Rest der Welt kennt man sie kaum. Das wollen die Musikerin Kyra Steckeweh und der Filmemacher Tim van Beveren ändern, mit ihrem Dokumentarfilm "Dora - Flucht in die Musik" erinnern sie an die Tochter eines kroatischen Grafen und einer ungarischen Baronin. Aufgrund ihrer privilegierten Herkunft konnte Pejačević ihr Talent früh entfalten, sie studierte in Dresden und München. Karl Kraus, Annette Kolb oder Rainer Maria Rilke zählten zu ihrem Bekanntenkreis. Ihr Werk umfasst Sonaten, Sinfonien oder Streichquartette, im Alter von 37 Jahren verstarb sie in München. Ihre Musik ist im Film natürlich auch zu hören, die Filmemacher stellen ihn an zwei Abenden im Theatiner Kino persönlich vor.

Dora - Flucht in die Musik, Deutschland 2022, Filmgespräch mit Kyra Steckeweh und Tim van Beveren, Mi., 8. März, 19 Uhr und Do, 9. März, 20 Uhr, Theatiner, Theatinerstr. 32

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