Film:Gold wert

Anna Maria Mühe spielt in "Crash" eine Stuntfahrererin. (Foto: SWR/Viafilm)

Karsten Dahlems "Crash", ausgezeichnet bei den Hofer Filmtagen, ist in der Akademie der Schönen Künste zu sehen.

Von Josef Grübl

"Ein dunkles, brillantes Kaleidoskop aus Schmerz und Verdrängung" erwartet das Publikum am Montag, 16. Januar, in der Akademie der Schönen Künste: Gezeigt wird der deutsche Spielfilm "Crash", in dem eine Stuntfahrerin (Anna Maria Mühe) nach einem Unfall in das Dorf ihres Vaters zurückkehrt. Dort holen sie unschöne Kindheitserinnerungen ein, ihr Vater ist leider keine Hilfe. Er macht ihr ein Angebot, das sie noch mehr zu entzweien droht.

Das Langfilmdebüt des Theaterregisseurs und Schauspielers Karsten Dahlem hatte Premiere bei den Hofer Filmtagen 2022; dort wurde er mit dem Hofer Goldpreis ausgezeichnet: Der zum fünften Mal vergebene Preis im Wert von etwa 35 000 Euro gilt als die höchstdotierte Auszeichnung für Regietalente in Deutschland. Verbunden damit ist eine einjährige Mentoring-Beratung durch das Münchner Künstlerduo M+M; aus dessen Hof-Laudatio stammt auch das eingangs genannte Kaleidoskop-Zitat. Der Regisseur und seine Mentoren werden bei der Münchner Vorführung anwesend sein, der Eintritt ist frei.

Crash, D 2022, Regie: Karsten Dahlem, Film und Gespräch, Mo., 16. Jan., 19 Uhr, Bayerische Akademie der Schönen Künste , Max-Joseph-Platz 3

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