Bogenhausen:Gefährliches Gasleck

Ein Stadtwerke-Mitarbeiter bemerkt zufällig einen starken Geruch - der Einsatz der Feuerwehr dauert fast acht Stunden.

Ein Leck in einer Gashochdruckleitung hat am Mittwochnachmittag einen fast achtstündigen Einsatz der Münchner Feuerwehr in Bogenhausen ausgelöst. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke München hatte auf dem Nachhauseweg einen starken Gasgeruch und einen Wasseraustritt auf dem Gehweg bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Die sperrte den Bereich großräumig ab und führte Messungen durch. Die Gaskonzentration erwies sich als derart hoch, dass drei angrenzende Gebäude vorsorglich evakuiert werden mussten. Fünf der insgesamt 15 betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden während des Einsatzes in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr betreut. Die anderen zehn nahmen die Hilfe von Bekannten in Anspruch. Sie konnten noch am Mittwoch in ihre Wohnungen zurück.

Während der Arbeiten wurde in der Friedrich-Eckart-Straße die Straßenbeleuchtung abgestellt. Zusätzlich musste laut Feuerwehr aus der defekten Hochdruckleitung Gas kontrolliert abgelassen werden. Gasgeruch war durch den starken Wind auch in entfernt gelegenen Stadtteilen wahrnehmbar. Was zu dem Leck geführt hat, ist nach Angaben der Stadtwerke vom Donnerstag noch unklar.

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