Festival:Wüste und Berge

Bei der "Nonfiktionale" in Bad Aibling werden ausschließlich Dokumentarfilme gezeigt. Ob politisch, privat, poetisch oder historisch, vom Vier-Minüter bis zum 218 Minuten dauernden Werk - das Programm ist bunt.

Von Josef Grübl

Es geht in die Mojave-Wüste und ein mexikanisches Bergdorf, zu einem polnischen Familienfest oder in eine Pariser Bibliothek. Die 19 Dokumentarfilme, die bei der diesjährigen Nonfiktionale gezeigt werden, könnten unterschiedlicher nicht sein, sie sind politisch, privat, poetisch oder historisch. Der kürzeste ist schon nach vier Minuten zu Ende, der längste (Heimat ist ein Raum aus Zeit von Thomas Heise) dauert 218 Minuten. Auch bei ihrer Aufführung setzen die Organisatoren auf verschiedene Modelle: Offizielles Festivalkino ist das Aibvision Filmtheater, es sind Diskussionsrunden mit Filmemachern sowie Open-Air-Veranstaltungen im Jugendzentrum "Jims Bergwerk" geplant. Auch ein "Guckkastenkino" soll es geben. Wer nicht nach Bad Aibling kommen will, kann sich einen Großteil der Filme auch online ansehen.

Nonfiktionale, Do., 22., bis So., 25. Juli, Aibvision Filmtheater, Bahnhofstr. 15, Bad Aibling, www.nonfiktionale.de

© SZ vom 21.07.2021
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