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Feldmoching:Pfusch wird ausgebügelt

Schliersee

Damit es wieder rutscht: 10 000 Euro soll die Erneuerung der Trainingsbahn auf dem Gelände kosten.

(Foto: Sven Hoppe)

Stadt will Stockschützenbahn des FC Fasanerie-Nord sanieren

Im Jahr 2019 feiern die Eisstockschützen des FC Fasanerie-Nord ihr 40-Jähriges Gründungsjubiläum. Bis vor kurzem war unklar, ob die Sportler ihr Ehrenfest überhaupt in Aktion feiern können. Seit etwa zwölf Monaten ist auf den Sommerstockbahnen auf dem Gelände neben der Fagana-Halle kein adäquates Training mehr möglich. 2016 sollte eine Fachfirma nur die Markierungen der Bahnen auffrischen, führte aber eine vollständige Erneuerung aus - und pfuschte. "Das hat uns sehr gewundert", sagt Brigitte Bletz, die 1989 die Damenmannschaft des Vereins gegründet hat. Der neue Belag sei zum Training nicht geeignet, vor allem laufe das Regenwasser nicht ordentlich ab. Die Stockschützen weichen darum zum Beispiel auf eine Halle in Ismaning aus.

Die Vereinsleitung wollte bei der Stadt eine weitere Sanierung erreichen. Das zog sich hin, auch weil man es selber etwas habe schleifen lassen, räumt Bletz ein. Als sich aber zuletzt die SPD-Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz für die Sanierung einsetzte, "ging das auf einmal von heute auf morgen", sagt Bletz. Nach einer Begehung im Januar ist im Februar die Sanierung genehmigt worden; laut Stachowitz könnte die Sanierung schon im März abgeschlossen sein und wird etwa 10 000 Euro kosten. Derzeit haben die Stockschützen der Fasanerie 20 Mitglieder; Brigitte Bletz ist aber überzeugt, dass der Verein dieses Jahr wieder wachsen wird, weil er regelmäßig bemüht sei, Interessierte für den Sport zu begeistern. "Eisstockschießen schaut einfach aus, ist es aber nicht", sagt Bletz. "Es ist ein Denk- und Mannschaftssport, und nicht einfach nur draufballern."