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Fasangarten:Mobilität verleihen

SPD fordert Carsharing-Angebot und Rad-Station im Viertel

Unter dem eingängigen Motto "Sharing is caring - Nutzen statt besitzen" hat die SPD im Bezirksausschuss (BA) Obergiesing-Fasangarten erfolgreich einen Antrag gestellt. Darin fordern die Lokalpolitiker, in direkter Nähe der S-Bahn-Station Fasangarten zwei bis drei Parkplätze für ein stationäres Carsharing-Angebot zu schaffen. Außerdem soll die Münchner Verkehrsgesellschaft, so bald es geht, neben dem Auguste-Kent-Platz eine Rad-Station installieren, möglichst auch mit Lastenrädern oder Fahrrad-Anhängern.

Die SPD verweist darauf, dass mittels des EU-Projekts "Smarter together" bis 2021 nachhaltige Lösungen für zukunftsfähige Stadtentwicklung, Mobilität und Klimaschutz entwickelt werden sollen. Zu den schon realisierten Mobilitätsstationen liegen demnach erste Zwischenergebnisse vor. Daran anknüpfend solle die Mobilitätsstation am Auguste-Kent-Platz angepasst werden. Mit einem E-Ladepunkt in Fasangarten sei aktuell nur ein einziger Baustein für individuell nutzbare alternative Mobilität vorhanden. Ergänzend sollten deshalb nun am Auguste-Kent-Platz für die Menschen in der Umgebung Angebote geschaffen werden. Auf die Weise könnte ein nachhaltiger und ressourcenschonender Lebensstil unterstützt werden.

Die Bereitschaft, Parkplätze für ein Carsharing-Angebot in der Tiefgarage des Hit-Gebäudes zur Verfügung zu stellen, wurde laut SPD vom Eigentümer bisher kategorisch abgelehnt. Im Gegensatz dazu wäre die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) bereit gewesen, neben dem Cincinnati-Kino Stellplätze zur Verfügung zu stellen. Allerdings habe sich dieser Standort als dafür nicht geeignet erwiesen.

© SZ vom 01.04.2020 / gru

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