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Fasangarten:Feiern, basteln, reden und sporteln

SPD regt Begegnungszentrum für den Fasangarten an

Den Menschen in Fasangarten fehlt ein Ort der Begegnung. Diesen offensichtlichen Mangel möchte die SPD-Fraktion im Bezirksausschuss 17 Obergiesing-Fasangarten beheben. In einem einstimmig vom gesamten Gremium verabschiedeten Antrag fordert die SPD die Stadt auf, umgehend eine Bedarfsanalyse für ein Alten- und Service-Zentrum, einen Nachbarschaftstreff, ein Mehrgenerationenzentrum oder einen anderen Ort der Begegnung in Fasangarten zu erstellen. Dabei sollte die Integration einer solchen Einrichtung bei der Suche nach einer Lösung für den Verbleib des SV Stadtwerke mitbedacht werden.

Momentan fehlten im Stadtbezirksteil Fasangarten Räume für Gruppentreffen, Kurse sowie Informations- und Begegnungsveranstaltungen, die letztlich dem Aufbau und der Pflege sozialer Kontakte dienen könnten. Gefragt wäre ein Ort, an dem sich gleichermaßen ältere und jüngere Menschen aufhalten können. Idealerweise, so die SPD, würden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, um sich sozial, kulturell und handwerklich zu betätigen. Deshalb sollte eine solche Einrichtung auch eine Werkstatt für Eigenarbeit beinhalten. Kurzum, dort sollte möglich sein, was sich in der eigenen Wohnung kaum noch bewerkstelligen lässt: feiern, handwerken, Dinge gemeinsam tun, voneinander lernen, zusammensein.

Überhaupt machen laut SPD eine wachsende Stadtgesellschaft, stetige Veränderungen im Sozialraum Fasangarten und die damit einhergehenden Herausforderungen neue, kreative Konzepte notwendig. Daher solle die aktuelle Suche nach einer Lösung, wie das Sportangebot des SV Stadtwerke für die Zukunft gesichert werden kann, mit einbezogen werden. Ein Ort der Begegnung könnte also auch ein Ort des Sports - und umgekehrt - werden. Gefragt sei hierzu das frühzeitige und fantasievolle Miteinander der beteiligten städtischen Referate, so die SPD.

© SZ vom 16.03.2020 / gru
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