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Fasangarten:Direkte Verbindung

CSU beantragt Straßendurchstich zur Europäischen Schule

Der Durchstich und die Verlängerung der Herbert-Quandt-Straße nach Süden sollen unverzüglich realisiert werden. Das fordert die CSU-Fraktion in einem Stadtratsantrag. Die Europäische Schule (ES) habe für die dort lebenden Bewohner keinerlei Mehrwert, schreibt sie in ihrer Begründung. Die Schülerinnen und Schüler würden aus dem gesamten Münchner Raum, größtenteils durch Kleinbusse, zur Schule gebracht. Die Siedlung am Perlacher Forst werde durch den Betrieb der ES vom Herbst dieses Jahres an und den dadurch ausgelösten Ein- und Auspendelverkehr zur Kindertagesstätte beziehungsweise zur Schule erheblich belastet. "Eine direkte Verbindung zur Ständlerstraße würde die massiven Hol- und Bringverkehre aus der Siedlung fernhalten", heißt es im Antrag weiter. Deshalb sei eine Verlängerung der Herbert-Quandt-Straße dringend notwendig, um die Lebens- und Wohnqualität der Menschen in der - einstigen - Amisiedlung zu gewährleisten. Die CSU verweist darauf, dass bereits umfassende Planungen zur Herbert-Quandt-Straße erstellt wurden. Die Umsetzung werde jedoch durch eine alternativ zu prüfende Variante verzögert. Da sich diese Variante als nicht realisierbar herausgestellt habe, sei umgehend zu den vorliegenden Planungen zurückzukehren. Konkret meint die CSU dabei die "Variante 2" für den Durchstich bis zur Lincolnstraße. Dabei verläuft die circa 600 Meter lange Straße von der Schwanseestraße entlang des bestehenden Fuß- und Radweges als einstreifige Fahrbahn mit vier Ausweichbuchten. Die Fahrbahnbreite würde 3,5 Meter betragen beziehungsweise 6,5 Meter bei den Ausweichbuchten. Der zugehörige Geh- und Radweg würde bei dieser Lösung westlich der Fahrbahn angelegt und vier Meter breit ausfallen.