Benedict Mirow und seine „Mistle End“-RomanreiheDer heimliche Bestsellerautor

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„Mein Glück ist, dass ich meinen Laptop überall aufklappen und sofort wieder in meine innere Mistle-End-Welt eintauchen kann“, sagt der Münchner Autor Benedict Mirow.
„Mein Glück ist, dass ich meinen Laptop überall aufklappen und sofort wieder in meine innere Mistle-End-Welt eintauchen kann“, sagt der Münchner Autor Benedict Mirow. Stephan Rumpf

Seine Fantasy-Bücher werden gerne mit dem „Harry Potter“- Universum verglichen. Fünf Bände hat Benedict Mirows „Mistle End“-Reihe inzwischen. Wer ist der Schriftsteller aus München? Und wie hat ihm seine Erfahrung als Ethnologe geholfen?

Von Barbara Hordych

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Cedrik wird aus dem Schlaf gerissen. Er hört seltsame Geräusche. Ein Scharren, nein eher ein Tapsen. Etwas, was er zuvor noch nie gehört hat. Leise eilt er hinauf zum Turmfenster, schaut hinaus – und erblickt vor sich auf dem schneebedeckten Dachfirst ein Wesen, halb Löwe, halb Raubvogel. Der Greif hat die Schwingen weit ausgebreitet und sieht ihn an. „Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. ‚Um was geht es hier?‘ Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. ‚Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.‘“

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