EM-Open-Air mit Ed Sheeran in München:Wo waren die Fans beim Fanfest?

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Vorne an der Bühnenkante war es eng, aber die Stimmung prima. (Foto: Robert Haas)

Vor der Bühne zu eng, hinten zu luftig: Was lief schief beim Münchner Auftaktspektakel zur Fußball-Europameisterschaft? Ein Erklärungsversuch.

Von Michael Zirnstein

Ed Sheeran mag sich etwas enttäuscht gezeigt haben vom jubelfaulen Münchner Publikum. Aber es gab Momente beim Euro 2024 Fanfest auf der Theresienwiese, da kochten die Emotionen hoch. Schon vor dem Auftritt nämlich von Mark Forster (den zwei Goleo-Maskottchen auf den Bildschirmen fortwährend als „Mike Foster“ auswiesen) war der Bereich direkt vor der Bühne überfüllt und abgeriegelt, die Sicherheitsleute wiesen alle ab, selbst wenn die ihnen ihre 111-Euro-teuren Armbändchen für Zone A hinhielten. Es ist dann natürlich auch nicht stimmungsfördernd, wenn einzelne Fans dann mithilfe von Polizeigewalt ihr vermeintliches Recht durchzusetzen versuchten. Und Sicherheit geht immer vor.

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