Sie lernten sich im Jahr 2000 kennen, als beide beim Militär waren. Nach kurzer Zeit wurde die Frau schwanger, sie heirateten, zwei weitere Kinder wurden geboren. Der Mann lächelt, wenn er von ihnen erzählt, seine Töchter seien kluge Mädchen. Es könnte ein glückliches Familienleben sein. Doch seit zehn Jahren ist es ein Familienleben auf Distanz. Seit Abrahaley Asfaha in München angekommen ist, wartet er darauf, seine Familie zu sich holen zu dürfen.
FamiliennachzügeSeine Frau und Töchter harren seit Jahren im Konfliktgebiet aus
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Abrahaley Asfaha flüchtet 2015 von Eritrea nach München, er lernt Deutsch, integriert sich. Doch ihn quält die Einsamkeit – seine Familie musste er zurücklassen. Wann sie nachzieht, ist offen. Über ein System, in dem nur die Ungewissheit sicher ist.
