Die Europawahl in München:Die grüne Erfolgswelle bricht

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Verhaltene Miene: Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, bei der Wahlparty in München. (Foto: Florian Peljak)

Jahrelang eilten die Grünen in München von Erfolg zu Erfolg. Die Europawahl zeigt: Sie müssen sich jetzt auch hier mehr anstrengen.

Kommentar von Joachim Mölter

Was man aus Münchner Sicht als erfreuliches Fazit festhalten muss nach dieser Europawahl: Die bayerische Landeshauptstadt hat den allgemeinen Rechtsruck nicht mitgemacht. Während fast überall die von Verfassungsschützern in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD so viel Zuwachs zu verzeichnen hatte, dass sie zur zweitstärksten Kraft hinter der Union aufgestiegen ist, haben die Münchnerinnen und Münchner diese Partei ein weiteres Mal klein gehalten. Zwar hat auch die AfD leicht gewonnen im Vergleich zur Europawahl von 2019, dennoch liegt sie deutlich hinter CSU, Grünen und SPD und wird erstaunlicherweise sogar noch in Schach gehalten von der FDP.

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:CSU löst Grüne als stärkste Partei ab

Erstmals seit sieben Jahren landet die Ökopartei in der Stadt nur auf dem zweiten Platz, die Christsozialen stehen mit 27,1 Prozent an der Spitze. Bei der SPD herrscht Erleichterung, dass es nicht weiter bergab geht. Die AfD kommt auf 6,7 Prozent.

Von René Hofmann, Heiner Effern, Sebastian Krass, Bernd Kastner, Joachim Mölter

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