„Ein Mensch erblickt das Licht der Welt / Doch oft hat sich herausgestellt / Nach manchem trüb verbrachten Jahr, / Dass dies der einzige Lichtblick war.“ Diese Gedanken, von Eugen Roth einst zu Papier gebracht, treffen auf den bekannten Lyriker selbst gewiss nicht zu. Und Lichtblicke gibt es auch noch lang nach seinem Tod: Der Nachlass des Münchner Autors (1895–1976) geht nun an die Bayerische Staatsbibliothek, wie diese mitteilt.
Viele von Roths „Ein Mensch“-Gedichten sind zu geflügelten Worten geworden; daneben schrieb er auch Erzählungen und Anekdotenbände, die unter anderem das Vorkriegs-München lebendig werden lassen. Der Nachlass enthält die Manuskripte seiner Werke, Auszeichnungen, Tagebücher, Presseartikel und Roths umfangreiche Korrespondenz.

