Das mit der Politik ist eine ernste Sache. Und vor allem in der letzten Zeit mit ihren vielen Konflikten und Krisen hatte man das Gefühl, dass es für alle Beteiligten, die Politiker und Bürger, da nicht viel zu Lachen gibt. Im Falle der EU-Politik hätte sich das nun in den nächsten Wochen vorübergehend ändern können. Da war nämlich eine Ausstellung des Münchner Cartoonisten und Malers Rudi Hurzlmeier im EU-Parlament in Straßburg geplant. Oder genauer: „Die Partei“ mit ihrem Vorsitzenden Martin Sonneborn hatte die Ausstellung ganz offiziell angemeldet, Räume beantragt und angeblich auch schon Leute dazu eingeladen. Aber das Parlament hat das Ganze nun „verboten“, wie Martin Sonneborn in einem Video auf seinem Instagram-Kanal mitteilte.
Aufregung um Ausstellung von Rudi HurzlmeierUngewollte Bilder
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Ganz schön anstößig: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni als Sandkasten-Freundinnen. "Amore mio" heißt dieses Hurzlmeier-Gemälde.
Rudi HurzlmeierDas EU-Parlament in Straßburg hat eine Ausstellung des Münchner Malers Rudi Hurzlmeier „verboten“. Zu sehen ist sie trotzdem – in Berlin.
Kolumne von Jürgen Moises
