Sängerin Etta Scollo ehrt Mascha KalékoSie verleiht melancholischer Großstadtlyrik ihre Stimme

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Den poetischen Vortrag des Quartetts um Etta Scollo wagt das ergriffene Publikum in der Lach- und Schießgesellschaft kaum mit Applaus zu unterbrechen.
Den poetischen Vortrag des Quartetts um Etta Scollo wagt das ergriffene Publikum in der Lach- und Schießgesellschaft kaum mit Applaus zu unterbrechen. Peter Ridaud

Die Sängerin Etta Scollo ist eine Wanderin zwischen den Welten. In der Lach- und Schießgesellschaft im Fat Cat nähert sie sich mit viel Gefühl den Gedichten Mascha Kalékos.

Kritik von Thomas Becker, München

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Was für eine Gabe, die Texte Anderer rhythmisieren, mit Musik anreichern und zu einem neuen Gesamtkunstwerk aus Wort, Bild und Ton werden lassen zu können! Etta Scollo, die in Berlin und der sizilianischen Heimat lebende Sängerin, hat diese Gabe in den vergangenen vier Jahrzehnten oft unter Beweis gestellt, sei es mit der italienischen Cover-Version des Beatles-Songs „Oh Darling“, der Interpretation des Isaac-Hayes-Knallers „Soul Man“ oder mit Variationen von Tom Waits.

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