Der Verdacht hat sich erhärtet: Bei dem Brand auf dem Planegger Werksgelände der Kies-Firma Glück Anfang August, bei dem ein großer Teil des Transportförderbandes beschädigt wurde, handelt es sich sehr wahrscheinlich um "vorsätzliche Brandlegung", wie das Polizeipräsidium München mitteilt. Abschließende Brandgutachten stehen nach Polizeiangaben aber noch aus. Das Feuer brach in den frühen Morgenstunden des 3. August aus. Dabei wurden rund 400 Meter des Förderbandes zum Kiesabtransport komplett zerstört. Nach Angaben des Unternehmens Glück mit Sitz in Gräfelfing entstand ein Sachschaden von rund 1,2 Millionen Euro. Von Anfang an gingen die polizeilichen Ermittlungen auch in Richtung Brandstiftung. Seit dem Feuer muss der Kies mit Lastwagen abtransportiert werden.