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Würdigung:Mit künstlerischer Ader

VHS würdigt den scheidenden Vorsitzenden Hans Peis

In den vergangenen zehn Jahren hat der frühere Neuchinger Bürgermeister Hans Peis (CSU) mit dem Team der Volkshochschule (VHS) als Vorsitzender des Zweckverbands der VHS gute Arbeit geleistet. Dies sagte sein einstimmig als Nachfolger bestimmte Oberdinger Bürgermeister Bernhard Mücke (CSU) kürzlich auf der jüngsten Verbandsversammlung in Erding. Hätte die Corona-Krise der VHS in den vergangenen Monaten wegen der abgesagten Kurse nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht, würde die VHS Erding hervorragend dastehen. Mücke erinnerte daran, dass der Neubau und die Weiterentwicklung des VHS-Gebäudes an der Lethnerstraße in Erding am Anfang für den damaligen Vorsitzenden Peis und die VHS ein finanzieller Kraftakt gewesen sei. Zudem musste 2015 und 2016 während der Flüchtlingskrise schnell dafür gesorgt werden, dass professionelle Sprachkurse für die in den Landkreis geflüchteten Menschen angeboten werden konnten. In den vergangenen zehn Jahren konnte die Zahl der Unterrichtseinheiten in der VHS von 20 000 auf mehr als 43 000 erhöht werden. Peis habe die VHS auch durch seinen Einsatz "mit Leib und Seele" und seine "künstlerische Ader, die mir leider fehlt", geprägt. Mücke kündigte an, dass zu einem späteren Zeitpunkt Peis und Ranft mit einer Abschiedsveranstaltung für ihr Engagement gebührend gewürdigt werden sollen. In nächster Zeit werde dies wegen den Auflagen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wohl nicht möglich sein. Auch der VHS-Geschäftsführer Claus Lüdenbach bedankte sich bei Peis im Namen des VHS-Teams. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, kreativ und konstruktiv gewesen. Die Vertreter des Zweckverbands würdigten die Leistungen von Peis und Ranft mit anerkennenden Applaus.

© SZ vom 30.06.2020 / mitt

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