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Wegweiser für Dorfen:Beschilderungssystem wird eingeführt

Autofahrern, Fußgängern und Radfahrern soll künftig mit einem Wegweisersystem der Weg in die Dorfener Altstadt gezeigt werden. Die Grundzüge des von Citymanager Markus Jocher erdachten und von Designerin Svenja Tremmel entworfenen Beschilderungssystems sind im Bauausschuss des Stadtrats beschlossen worden. Die Autofahrer werden, woher sie auch kommen, am Stadtrand mit einem großen Willkommensschild begrüßt. Das blaue Schild zeigt in der Mitte eine Luftaufnahme der Altstadt, drüber ist eine Silhouette der Stadt als Logo mit Wiedererkennungswert zu sehen, drunter steht, dass es in der Stadt gebührenfrei Parkplätze gibt. Die Autofahrer werden dann mit weiteren blauen Schildern zu einem der vier Parkplätze am Festplatz, am Bahnhof, am Friedhof und in der Isener Straße geleitet. An den Parkplätzen werden Tafel mit Übersichtsplänen der Stadt aufgestellt.

Kleinere Schilder weisen von dort den Weg zu Fuß ins Zentrum und zu wichtigen Zielen, wie etwa dem Rathaus oder dem Jakobmayer. In der Stadt werden circa 30 weitere Schilder an historisch bedeutsamen Gebäuden und Plätze angebracht, die die Besucher mit Informationen zur Geschichte Dorfens versorgen. Über einen QR-Code kann man sich noch detailliertere Informationen im Internet aufrufen. Die Schilder der Reihe "Historisches Dorfen" werden von Stadträtin Doris Minet, Altbürgermeister Hermann Simmerl, Kulturpreisträger Franz Streibl und Schorsch Wiesmaier von der Geschichtswerkstatt verfasst.

Außerdem gibt es auch Schilder für Radfahrer. Der Nutzen dieser Schilder ist jedoch sehr begrenzt, sie weisen aus drei Richtung lediglich den Weg in die Innenstadt. So wird ein Radler, der urplötzlich am Bahnhof Dorfen steht und sich genau umschaut, anhand des Wegweisers über den Vilstalradweg zum Flutkanal geleitet, wo er nach links Richtung Innenstadt abbiegen soll. Wer aus Westen durchs Isental radelt und sich unversehens am Bauhof findet, der wird durch den Stadtpark zum Rathausplatz geschickt. Und auch wer über die B 15 von Süden her kommt, wird künftig dank des Radlerschilds die Innenstadt nicht mehr verfehlen.