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Waldbrandüberwachung im Landkreis Erding:Übungsflüge der Luftrettungsstaffel

Am Freitag hat der Stützpunkt Erding der Luftrettungsstaffel Bayern seine erste Übung zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft durchgeführt. Dabei ging es um das Vertrautbleiben der Piloten mit den Verfahren und die Erhaltung der Berechtigung zur Mitnahme der amtlichen Luftbeobachter. Damit ist sichergestellt, dass die von April an wieder zu erwartenden, von der Regierung von Oberbayern angeordneten Einsätze zur Waldbrandüberwachung ohne Einschränkungen durchgeführt werden können. Die Luftrettungsstaffel Bayern ist Teil der Katastrophenschutzorganisation des Freistaats Bayern.

Der Beginn der wärmeren Jahreszeit sei mit steigender Trockenheit verbunden und dadurch steige die Brandgefahr überproportional an. Erst, wenn die Vegetation einen hohen Stand erreiche, sinke diese Gefahr wieder. Der Stützpunkt hat hierzu sechs ehrenamtliche Luftbeobachter aus den Bereich Forst und Katastrophenschutz, die bei den Flügen über den digitalen Behördenfunk direkten Kontakt zu den jeweiligen Integrierten Leitstellen haben. Im April 2020 sei der Stützpunkt bei zwölf angeordneten Flügen unter pandemiebedingt erschwerten Bedingungen unterwegs gewesen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Weitere Übungsflüge vom Standort Erding sind für die kommende Woche bis zum 5. März angekündigt.

© SZ vom 01.03.2021 / SZ
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