Eine Diskrepanz ergibt sich bei den Ergebnissen der Bundestagswahl für die Gemeinde Langenbach: Auf der Homepage des Landratsamts Freising werden für die Kommune aktuell 2386 Wahlberechtigte und 2588 Wähler aufgeführt. Mehr Wähler als Wahlberechtigte - wie ist das zu erklären? Auf Nachfrage der SZ am Montag beim Landratsamt Freising sagte Pressesprecher Robert Stangl, dass im Haus noch nach der genauen Ursache gesucht werde. Die Zahlen werden laut Stangl im Zuge der Nachprüfungen in den nächsten Tagen korrigiert.
Eine Unstimmigkeit zwischen Wählern und Wahlberechtigten sei bei einer weiteren Gemeinde im Wahlkreis in der Erstmeldung aufgefallen, fügte der Pressesprecher hinzu. Hier hätten die Zahlen noch rechtzeitig korrigiert werden können. Die Ursache lag hier bei der technischen Übermittlung, so Stangl. Bei den Wahlberechtigten war zunächst eine zu niedrige Zahl eingetragen worden.
Ansonsten gibt es beim Wahlergebnis in Langenbach keine besonderen Vorkommnisse. Die Gemeinde liegt im bundesweiten Trend: Spitzenreiter ist die CSU mit 38,4 Prozent, gefolgt von der AfD mit 19,6 Prozent, SPD (10 Prozent) und Grüne (11 Prozent) sind nahezu gleich auf. Die FDP hat 6,3 Prozent verloren und kommt auf 3,9 Prozent, während die Linke Stimmen gewonnen hat und sozusagen „von null auf hundert“ mit einem Plus von 5,2 Prozent bei 5,2 Prozent landete.

