bedeckt München 14°

Wahl läuft bis zum 7. Mai:IHK wählt neue Vollversammlung

Insgesamt 38 Unternehmer aus den Landkreisen Erding und Freising bewerben sich um einen Sitz

Seit dem 9. April läuft die Wahl der Landkreis-Interessenvertreter in der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK): die IHK für München und Oberbayern hat dafür die Briefwahlunterlagen inklusive der Zugangsdaten für die Online-Abstimmung an mehr als 24 000 wahlberechtigte Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in den Landkreisen Erding und Freising versenden. Diese können dann bis zum 7. Mai darüber entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren die Interessen der heimischen Wirtschaft auf Landkreisebene im IHK-Regionalausschuss Erding-Freising und für ganz Oberbayern in der IHK-Vollversammlung vertreten soll. Zum ersten Mal kann per Brief oder online abgestimmt werden.

Insgesamt 38 Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Landkreisen bewerben sich bei der Wahl um ein Mandat im Ehrenamt der bundesweit größten Industrie- und Handelskammer. 37 von ihnen kandidieren für einen der 21 Sitze im IHK-Regionalausschuss Erding-Freising. Sechs der 37 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich sowohl um einen Sitz im IHK-Regionalausschuss als auch in der IHK-Vollversammlung, dem obersten Organ der IHK für München und Oberbayern. Ein Unternehmer aus der Flughafen-Region kandidiert ausschließlich für die Vollversammlung.

Otto Heinz, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Erding-Freising und Vizepräsident der IHK, ruft die Unternehmerinnen und Unternehmer zur Stimmabgabe auf. "Nutzen Sie Ihr Stimmrecht. Gerade in dieser für weite Teile der heimischen Wirtschaft schweren Zeit ist es heuer so wichtig wie noch nie, der Unternehmerschaft eine Stimme zu geben", erklärt Heinz "Damit die IHK auch weiterhin den Finger in die Wunden legen und wichtige Projekte anstoßen kann, brauchen wir sowohl in der Vollversammlung als auch im Regionalausschuss engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Wer genau das sein wird, können in den kommenden vier Wochen die Wahlberechtigten bestimmen."

Der Unternehmer aus Moosburg betont, dass sich gerade in der aktuellen Corona-Krise zeige, wie wichtig eine Interessensvertretung der Wirtschaft sei. "Die IHK bringt sich mit konstruktiven Vorschlägen gegenüber der Politik ein, wie wirtschaftliches Handeln und effektiver Infektionsschutz Hand in Hand gehen können. Die IHK gibt den betroffenen Unternehmen eine Stimme in der Öffentlichkeit und hilft zugleich als bayernweite Bewilligungsstelle der staatlichen Corona-Hilfen den Betrieben mit einer schnellen Abarbeitung und Bewilligung der Anträge. Die Gelder kommen zum Großteil bereits kurz nach der Antragsstellung bei den Betroffenen an." Das sei ein Verdienst der IHK und man sehe derzeit, wie gut die Selbstverwaltung der Wirtschaft funktioniere. Damit das auch so bleibe, sei die IHK auf ein starkes Mandat aus der Unternehmerschaft und eine hohe Rückendeckung bei der IHK-Wahl angewiesen. Heinz dankt allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Interesse am IHK-Ehrenamt und ihr Engagement, sich für die Zukunft der Flughafen-Region als starken Wirtschaftsstandort einsetzen zu wollen.

In ganz Oberbayern sind rund 400 000 IHK-Mitgliedsunternehmen wahlberechtigt. Die bevorstehende Wahlperiode dauert von 2021 bis 2026. Alle Informationen über die Kandidatinnen und Kandidaten sowie persönliche Steckbriefe sind auf dem Kandidatenportal unter www.ihk-wahl2021.dekandidaten-liste abrufbar.

© SZ vom 12.04.2021 / SZ
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema