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Umweltschutz in Erding:Alternative zum Einwegbecher

Ein Re-Cup-Becher könne bis zu tausend Einmalbecher ersetzen. Das findet die CSU im Landkreis gut, deswegen beantragt die Kreistagsfraktion, im Landkreis Erding ein einheitliches System zu etablieren. Re-Cup-Systeme würden bereits seit Jahren propagiert, gefördert auch von der früheren Umweltministerin Ulrike Scharf, wie es heißt, die für die CSU im Kreistag sitzt. Einmalbecher hätten zudem den Nachteil, dass sie nicht recycelt werden könnten, sondern verbrannt werden müssten. Es gebe bereits verschiedene Re-Cup-Systeme im Landkreis, jetzt soll die Verwaltung des Landkreises herausfinden, welches System im Landkreis am weitesten verbreitet sei, das soll dann überall zum Einsatz kommen. Kommunen, Betriebe und Einrichtungen sollen eingebunden werden. In seinen eigenen Einrichtungen wie Landratsamt, Schulen und Klinikum soll der Landkreis ebenfalls ein Re-Cup-System einführen. Auf den Bechern soll der Landkreis dann auch noch Werbung für das Regionalvermarktungssystem "Echt Erding" machen.

© SZ vom 17.04.2021 / sz
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