Therme Erding Untersuchungen dauern an

Gasunfall in Therme gibt weiterhin Rätsel auf

Von Sarah Ehrmann

Auch eine Woche nach dem Gasunfall in der Therme Erding tappen TÜV-Sicherheitskontrolleure im Dunkeln, wie es zu der Gaswolke gekommen sein kann. Atemwegsreizungen bei 25 Badegästen hatten zu einem Großalarm der Rettungskräfte geführt.

Die Vital-Oase wurde evakuiert, aber nach zweieinhalb Stunden wieder für den Badebetrieb freigegeben. Thermen-Geschäftsführer Jörg Wund ist ratlos: "Wir haben mindestens acht verschiedene mögliche Varianten." Von Ventilen, die nicht geöffnet haben, bis zur falschen Menge Flüssigkeit in einem Sammelbehälter.

Im Wasser habe sich schon am Freitag nichts mehr nachweisen lassen, sagt er. Als Maßnahme wurden alle verwendeten Reinigungsmittel und Farben nachbestellt. "Jetzt muss im Labor versucht werden, durch Mischung die Reaktion noch einmal hervorzurufen."