bedeckt München 22°
vgwortpixel

SZ-Serie: Tatort Region, Folge 26:165 Messerstiche auf eine Schwangere

Erding 3: Schwangeren-Mord von Taufkirchen; 2808Krimi_Erding

Nachbarn hatten Schreie, Türschlagen und ein Auto mit laufendem Motor gehört. Sie dachten, bei Zorica H. hätten die Wehen eingesetzt und sie sei in die Geburtsklinik gefahren worden. Zwei Tage später wird der Mord entdeckt.

(Foto: Georg Barth (Bearbeitung: SZ))

2011 tötet ein 18-jähriger Erdinger wie im Blutrausch die 21-jährige Zorica H. in ihrer Wohnung - weil er in ihrem ungeborenen Kind eine Belastung sieht. Sein bester Freund hilft ihm bei dem grauenhaften Mord

Es ist ein trotziger, trostloser und abstoßender Satz, mit dem der Mörder seine Tat zu rechtfertigen versucht: "Keiner hat das Recht, mein Leben zu versauen." So steht es in einem Brief an seine Eltern, den der damals 18-jährige Erdinger Harun A. aus der Untersuchungshaft in der JVA Landshut heraus geschrieben hat. "Ich hatte bisher einen perfekten Ablauf in meinem Leben - Schule, Fußball, Ausbildung", heißt es weiter. Das Gericht müsse berücksichtigen, "dass ich nur einen Fehler in meinem Leben gemacht habe".

In der Nacht des 20. Februar 2011 hat Harun A. die von ihm schwangere Zorica H. in ihrer Wohnung in Taufkirchen grausam getötet, fünf Wochen vor ihrem errechneten Entbindungstermin. 165 Mal hatte er mit einem Messer auf ihren Oberkörper und gegen ihren Hals eingestochen. 165 Messerstiche sind erschütternd viele. Es ist eine Tat im Blutrausch, "ein Overkill, ein Übertöten", wie Staatsanwalt Ralph Reiter sagt.

Zorica H. war drei Jahre älter als Harun A. Sie ist in Taufkirchen an der Vils aufgewachsen und arbeitet als Verkäuferin. Die beiden waren im Sommer zuvor nach einem Discobesuch nur eine Nacht zusammen gewesen. Zorica H. war selbstbewusst und wollte ihr Kind alleine aufziehen. Von Harun A. fordert sie nur so viel: dass er sich zur Vaterschaft bekennen und Unterhalt zahlen soll.

In seiner Familie und in seiner Clique wissen eigentlich alle Bescheid. Sein Vater sagt vor Gericht, er habe seinem Sohn gesagt, er solle das nicht zu tragisch nehmen. Weder er noch die Mutter noch die Großeltern hätten ihm Vorwürfe gemacht, dass er ein uneheliches Kind bekommen sollte. "Für mich war das kein Problem", sagt der Vater, ein solcher "Ausrutscher, kann doch jedem Mann passieren". Er habe seinem Sohn ganz nüchtern geraten, "zahl' halt den Unterhalt" und ihm auch finanzielle Unterstützung versprochen.

"Er schämte sich vor seinen Eltern und jedem", berichtet jedoch einer seiner Freunde im Prozess. Drohungen gegen Zorica H. habe er zwar nie ausgestoßen. Sein "Hauptproblem" habe aber wohl darin gelegen, dass er sich nicht traute, seiner festen Freundin seinen Seitensprung zu beichten: "Das hat ihn zur Verzweiflung gebracht." Seine feste Freundin sagt als Zeugin, sie habe erst wenige Stunden vor dem Mord erstmals erfahren, dass eine andere Frau ein Kind von ihm erwarte. Ihre Mutter habe ihr von einem diesbezüglichen Gerücht erzählt. Sie habe es nicht geglaubt. Am Tag nach dem Mord habe sie Harun A. darauf angesprochen. Er habe ihr versichert, es sei nicht wahr.

Erding 3:  Mord an Hochschwangerer

Im Prozess in Landshut zeigen die Täter keine Spur von Reue.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

In der Verhandlung am Landgericht Landshut erklärt der Psychiater Professor Norbert Nedopil, wie entscheidend dieser Umstand war. Harun A. habe ein völlig "unrealistisches, überhöhtes und überhebliches Anspruchsdenken". Er halte sich selbst für einen zielstrebigen Menschen, "in Wirklichkeit ist er aber unreif-passiv und sehr abhängig von anderen", erklärt Nedopil. Er sei ein "verwöhnter Prinz, der nie ernsthafte Konsequenzen für Fehlverhalten in Kauf nehmen musste", ein Fall von "Wohlstandsverwahrlosung". Als weitere Charaktereigenschaften nennt er eine geringe Frustrationstoleranz, erhöhte Aggressionsbereitschaft und die Grundhaltung, stets anderen die Schuld zu geben. Zorica H. habe ihm "zum ersten Mal in seinem Leben" klar gemacht, dass sein Selbstbild nicht mit der Realität übereinstimmte. Harun A. hatte Nedopil berichtet, dass er seinen finalen Mordentschluss fasste, als ihn Zorica H. wenige Tage vor der Tatnacht einen Feigling nannte, weil er sich nicht traute, seine bevorstehende Vaterschaft seiner festen Freundin zu beichten.

Nach dem Mord war die Leiche von Zorica H. nachträglich geknebelt und mit Klebeband umwickelt im Schlafzimmer unters Bett geschoben worden. Dort findet sie ihre Mutter, als diese zwei Tage später nach ihrer Tochter schauen will. Da sie keinen Schlüssel zu dem Appartement hat, lässt sich die besorgte Frau von den Vermietern, die im gleichen Haus wohnen, einen Wohnungsschlüssel geben. Als sie eintritt, sieht sie überall Blut. Die Tür zum Schlafzimmer ist verschlossen. Der Vermieter gibt ihr auch für diese Tür einen passenden Schlüssel.

Die ersten Fälle der Serie sind bereits als Dossier im digitalen Kiosk der SZ oder unter sz.de/krimidossier verfügbar.

Nach der schockierenden Entdeckung des Mordes fügen sich bei den Nachbarn Wahrnehmungen und Eindrücke zusammen, die sie zunächst ganz falsch gedeutet hatten. Ein Wagen stand eine Stunde lang mit laufendem Motor in der Einfahrt. Manche haben Schreie und Türschlagen gehört. Die Anwohner dachten, da hätten wohl die Wehen eingesetzt und Zorica H. sei in die Geburtsklinik gefahren worden.

Noch am gleichen Tag nimmt die Kripo Erding Harun A. fest. Das Auto, das mit laufendem Motor vor dem Tatort stand, gab der Polizei den entscheidenden Ansatzpunkt. Über Marke, Typ und Farbe wurde schnell die Mutter von Harun A. als Halterin eines solchen Wagens ermittelt. Der dringend tatverdächtige 18-Jährige legt nach seiner Verhaftung sofort ein Geständnis ab. Der Fall scheint gelöst zu sein.

Doch drei Wochen später, bei einer Routinenachvernehmung im Landshuter Gefängnis, kommt es zu einer großen Überraschung. Harun A. offenbart den Ermittlern, dass er einen Mittäter hatte: Er habe den Mord zusammen mit seinem besten Freund, dem 20-jährigen Vedat S. begangen. Am Tattag holt er ihn gegen 22.30 Uhr ab, um mit ihm nach Taufkirchen zu fahren. Dort spricht Harun A. zunächst alleine mit Zorica H., während sein Freund draußen im Auto wartet. Nach einiger Zeit kommt er wieder nach draußen ans Auto und fragt ihn, "bist du bereit?". Dann instruiert er ihn, ihm mit dem mitgebrachten Messer durch die offen gelassene Wohnungstür heimlich zu folgen. Als Vedat S. das Appartement betritt, hält dieser die überraschte Zorica H. sofort fest und hindert sie am Schreien, während er, Harun A., seinem Freund das Messer aus der Hosentasche zieht und zuzustechen beginnt.

Vedat S. gibt vor Gericht den Ahnungslosen. Er sei zwar dabei gewesen, habe aber nichts getan, als regungslos seinem Freund beim Mord zuzusehen. Das Gericht nimmt ihm das nicht ab. Es gebe keinen vernünftigen Grund, warum ihn Harun A. zu Unrecht belasten sollte. Psychiater Nedopil erklärt, Vedat S. habe eine "geradezu infantile" Vorstellung davon, was Freundschaft bedeute. Harun A. habe ihn zwar aufgefordert, sich an dem Mord zu beteiligen. Doch er habe insgeheim gehofft, er würde nicht in die Wohnung kommen. Erst als - und weil - sein Freund doch kam, habe es für ihn kein Zurück mehr gegeben.

Ende Oktober 2011 werden Harun A. und Vedat S. wegen gemeinschaftlichen Mordes und Schwangerschaftsabbruchs zu je zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt.

"Das ist doch wohl nicht euer Ernst" - das waren, wie Harun A. dem Gericht berichtet hat, die letzten Worte von Zorica H. Ein kurzer Satz, der die Monstrosität des Verbrechens zum Ausdruck bringt: Dass eine Schwangere ihr Leben lassen musste, weil ein selbstsüchtiger junger Mann in ihrem ungeborenen Kind eine Belastung für sein eigenes Leben sah. Und dass sein Freund, was nicht weniger unfassbar bleibt, in einem infantilen Freundschaftsverständnis bei dem Mord mitmachte.

SZ-Serie
Tatort Region

Mörder und Millionendiebe, Betrüger und Entführer, prominente und zufällige Opfer: Die Autoren der SZ haben die spektakulärsten Kriminalfälle in München und Region ermittelt und in einer Serie zusammengefasst.

  • Ein Leben zwischen Mord und Totschlag

    Roland Frick hat als Polizeibeamter 35 Jahre lang bei schwersten Verbrechen ermittelt und den Sedlmayr-Fall mit aufgeklärt. Sogar ein überführter Mörder hat ihn hoch geschätzt.

  • "Dr. Mord" schlägt wieder zu

    Die SZ beleuchtet Fälle aus München und der Umgebung, die Kriminalgeschichte geschrieben haben. In dieser Folge geht es um einen gierigen Arzt. Er tötet, sitzt 17 Jahre im Gefängnis - und tötet im Landkreis Erding erneut.

  • Mysterium an der B 471

    An einem Herbsttag des Jahres 2007 macht sich eine 46-jährige Georgierin griechischer Abstammung auf den Weg in die Kirche. Dort kommt sie nicht an. Zwei Jahre später finden Straßenarbeiter ihre Leiche

  • Erschlagen nach der heiligen Messe

    1893 werden in einem Salmdorfer Bauernhof eine Witwe und ihre drei Töchter ermordet. Der Täter wird nie überführt. 30 Jahre später prüft die Polizei eine Verbindung zum Sechsfachmord in Hinterkaifeck.

  • Hinrichtung im Hinterhof

    Im Sommer '83 wird in Wolfratshausen ein kroatischer Dissident brutal ermordet. In Auftrag gegeben hatte die Bluttat der jugoslawische Geheimdienst.

  • Der Tote im Schrank

    Im Jahr 1961 findet die Freisinger Polizei in Rosina Bichlmeiers Wohnung die zerstückelte Leiche eines amerikanischen Soldaten. Was nach einem heimtückischen Mord aussieht, entpuppt sich als Liebesdrama.

  • Fall Herrmann nach 27 Jahren geklärt; kiste Erstickt in der Kiste

    Der Tod der zehnjährigen Ursula Herrmann am Ammersee erschütterte 1981 die Nation. Ihr Bruder Michael glaubt heute, dass der falsche Mann dafür im Gefängnis sitzt.

  • krimi0608 Wo sind die Millionen geblieben?

    Ein Geldtransportfahrer aus München stiehlt 3,6 Millionen Euro. Seine Flucht geht um die halbe Welt und endet in einem Regionalzug nach Nürnberg.

  • Als der "Tampon-Mord" Bad Tölz erschütterte

    Im Frühjahr 1978 stirbt Marieluise Z. qualvoll an Zyankali. Der Verdacht fällt auf ihren Freund Sebastian K. - doch warum sollte er ausgerechnet seine Geliebte umgebracht haben? Ein Besuch beim damaligen Gerichtsreporter.

  • Die Tote in der Badewanne

    Im August 2002 wird eine Ingenieurin in ihrer Poinger Wohnung bestialisch ermordet. Es dauert mehr als ein Jahr, bis der Täter gefasst wird. Und das auch nur durch einen bizarren Zufall.

  • Kopf ab, und Ende

    Der Polizist Peter R. ist ruhig, höflich und hat eine mustergültige Personalakte. Doch nach einem Gespräch mit seiner Ex-Freundin Gabriele L. steigert er sich in eine Gier hinein, die ihn 1996 zum Doppelmörder werden lässt.

  • Wie der Fall Moshammer die Polizeiarbeit verändert hat

    Im Januar 2005 wurde der Modemacher in seiner Grünwalder Villa erdrosselt. Bei der Polizei gingen rasch wertvolle Hinweise ein. Überführt wurde der Mörder allerdings dank einer DNA-Probe, die er freiwillig abgegeben hatte.

  • krimi_1008 Grausamer Doppelmord in Ebersberg vor 99 Jahren

    1920 wurden Katharina und Joseph H. in ihrem Haus in Ebersberg getötet. Der Täter schlug brachial mit einem Beil auf ihre Köpfe ein und wurde nie gefasst. Wer hat den Mord begangen?

  • Schusswechsel Geltendorf Waldstück; mordserie Waffenarsenal unter dem "Lichtmantel"

    Bei einem Schusswechsel stirbt im Mai 2013 ein Mann aus Türkenfeld, der wegen sieben Raubüberfällen gesucht wird. Der Täter glaubt bis zuletzt, seine selbstgemachte Kleidung beschütze ihn.

  • Johann Eichhorn, Schmid von Aubing Das Doppelleben des Johann E.

    Er galt als treu sorgender Familienvater. Doch zwischen 1928 und 1939 vergewaltigte Johann Eichhorn erst seine Schwestern, dann etwa 90 Frauen, von denen er fünf auf grausame Weise tötete.

  • Ein fröhlicher Abend endet mit einer Tragödie

    Nach einem Streit im Festzelt der Moosburger Herbstschau wird 1955 ein 29-Jähriger erschossen. Dabei sollte die Kugel eigentlich jemand anderen treffen

  • Tödliche Schüsse bei der Vernehmung

    Vor gut 30 Jahren ereignet sich in Fürstenfeldbruck ein Polizistenmord, der bis heute nachwirkt. Es fängt harmlos an. Dann zieht der Täter plötzlich eine Waffe

  • Der Seilbahn-Säger vom Brauneck

    Um seinem Bruder zu schaden, macht sich Georg O. am Tragseil der Bergbahn in Lenggries zu schaffen. Er muss in die Psychiatrie, wird gegen Auflagen entlassen - und verschwindet in der Wildnis.

  • Mord beim Volkswandertag

    Während mehr als 500 Menschen einen Rundkurs bei Aying ablaufen, wird eine 73 Jahre alte Teilnehmerin im Kaltenbrunner Schlag getötet. Vom Täter gibt es bis heute nur ein Phantombild.

  • Erding 2: Der Dorfener Polizistenmord 45 Schüsse in der Inspektion

    Weil er wegen Wahnvorstellungen seine Waffen abgeben sollte, drehte 1988 ein Mann durch: Er erschoss drei Polizeibeamte in der Dorfener Wache und verletzte einen vierten schwer

  • Tatort im Landkeis Wer hat den Berndlbauern erschlagen?

    Ein Marterl in Aying erinnert an den grausamen Tod des Landwirtes Georg Schneider im Jahr 1824. In der Inschrift wird als Motiv Rache angegeben. Der Hobbyforscher Georg Kirner hat eine andere Theorie.

  • Der Coup des Einbrecherkönigs

    Zwei bewaffnete Räuber überfallen 1986 eine Sparkassenfiliale in Karlsfeld und erbeuten 880 000 Mark. Die Täter sperren drei Angestellte im Tresorraum ein. Das Geld bleibt bis heute spurlos verschwunden

  • Ermordung von Ernst Zimmermann, 1985 Die Phantome der dritten RAF-Generation

    Der Terror flammt wieder auf: Rüstungsmanager Ernst Zimmermann wird 1985 in seinem Haus in Gauting geradezu exekutiert. Von den Tätern fehlt bis heute jede Spur.

  • Die Verschwörung der Schwarzen Hand

    Weil sie ein illegales Waffenlager melden will, wird Maria Sandmayer 1920 ermordet. Die Drahtzieher gehören zu einer Einwohnerwehr, doch hohe Funktionäre von Polizei und Justiz decken sie.

  • Leichensuche im Garten eines Wohnhauses in Haar, 2016; krimi2708 Die Kreissäge als letzter Ausweg

    2008 tötet Gabi P. in Haar ihren Lebensgefährten, ein halbes Jahr später vergräbt ihr neuer Freund die Leiche im Garten. Erst sieben Jahre später kommt der Mord ans Tageslicht.

  • Erding 3: Schwangeren-Mord von Taufkirchen; 2808Krimi_Erding 165 Messerstiche auf eine Schwangere

    2011 tötet ein 18-jähriger Erdinger wie im Blutrausch die 21-jährige Zorica H. in ihrer Wohnung - weil er in ihrem ungeborenen Kind eine Belastung sieht. Sein bester Freund hilft ihm bei dem grauenhaften Mord

  • Ein ungewolltes Leben

    Eine 21-Jährige setzt im Jahr 2006 in einer eisigen Nacht ihr Neugeborenes in einem Karton aus, in dem es erfriert. Die Kripo löst den Fall schließlich mit einem Fragebogen. Der Vater will nichts von der Schwangerschaft gewusst haben.

  • Fünf Jahre Haft für den Mörder

    1986 findet der Sohn einer 81-jährigen Erdingerin seine Mutter tot in ihrer Wohnung. 27 Jahre tappen die Ermittler im Dunkeln. So lange muss der Sohn damit leben, selbst unter Verdacht zu stehen

  • Kriminalfall Doppelmord im Dorfidyll

    Ein 21-Jähriger bringt die Eltern seiner Ex-Freundin um. Er wartet im Haus, bis die 17-Jährige heimkommt. Sie hilft ihm dabei, die Tatspuren zu beseitigen - und die Leichen im Garten zu vergraben.

  • Erding Keine Leiche, kein Tatort und trotzdem lebenslang

    2001 verschwindet die Lebensgefährtin von Klaus B. spurlos. Nach einem Indizien­prozess ist das Gericht überzeugt, dass er sie ermordet hat. Dass vieles ungeklärt bleibt, sei "nicht von maßgeblicher Bedeutung".

  • Tod an der Copacabana

    Ein Wirt schließt auf seinen Kellner eine Lebensversicherung ab und spendiert ihm eine verhängnisvolle Brasilienreise